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Ein toller Großtauschtag!

Der 30. Großtauschtag unseres Vereines am 19. Februar war ein richtig erfreuliches Ereignis! Ein Team unter der Leitung unseres Sammlerfreundes Johannes Häge hatte die Vorbereitungen und die Organisation in die Hände genommen. Bereits im Spätsommer 2005 trafen sich die Mitglieder zu ersten Vorbesprechungen. Schnell war man sich klar darüber, dass die gute Besucherzahl früherer Jahre heutzutage nur gehalten werden kann, wenn geschickt für die Veranstaltung geworben wird und wenn neue und interessante Anreize zum Besuch einladen. Viele Vorschläge wurden diskutiert- und einiges davon konnte erfolgreich umgesetzt werden:

Neu beim Großtauschtag war eine Ausstellung auf einer ca. 40 qm umfassenden Fläche im Eingangsbereich der Beutwanghalle. In den überwiegend von  Vereinsmit- gliedern liebevoll gestalteten Rahmen wurde deutlich, wie vielseitig sich Sammlerinteressen entwickeln können. Es wurde auch deutlich, dass es gar nicht so schwer ist, das eigene Sammelgebiet in einer Ausstellung zu präsentieren.
Schon im vergangenen Jahr hatte die Jugendgruppe ihren eigenen Platz. Dieses Jahr wurde die Bühne der Beutwanghalle zusätzlich aktiviert. Dort haben Dietrich Lichtenstein, aushilfsweise auch Monika Barz und andere Helfer wechselnd große Gruppen von sehr interessierten Kindern und Jugendlichen betreut, angeleitet, philatelistisch informiert und beschäftigt. Kurzfristig waren einmal 14 Kinder zu zählen, die den Ausführ- ungen gespannt gefolgt sind.
Auf der Bühne war noch ein zweites neues Angebot zu finden. Wühlkisten mit gespendeten Belegen vieler Art waren ein richtiger Anzieh- ungspunkt für viele Besucher. Der wohl eher symbolische Preis von nur 5 Cent pro Beleg oder Marke war Anreiz, recht freizügig zuzugreifen. So ist ein  sehr ansehnlicher Betrag zusammen gekommen, der zur Förderung der Jugendarbeit verwendet werden wird.
Ebenfalls neu war das Angebot von drei Vorträgen, die jeder für sich ihre  Interessenten fanden. Über Fälschungen wurde referiert, vom Ende der DDR, dem Mauerfall, der Währungsunion und Wiedervereinigung mit den Auswirkungen auf die Philatelie wurde berichtet und über Neues bei den Euromünzen informiert.
Auch für das leibliche Wohl war gesorgt. Das kleine Lokal in einem Nebenraum der Halle wurde reichlich für eine Pause abseits des umtriebigen Geschehens im Hauptraum genutzt.
Fast zu gut könnte man sagen, denn ein Teil der angebotenen Speisen und Getränke war gegen Nachmittag ausverkauft. Aber das ist ja auch ein gutes Zeichen und beweist, dass der 30. Großtauschtag mit seinem reichhaltigen Angebot und mehr als  700 Besuchern nicht zuletzt dank der guten Vorbereitung und des selbstlosen Einsatzes vieler Helfer ein voller Erfolg war.                     

Helmut Kurz

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